Das Stressbuch. Ursachen, Wirkungen und Auswege

Wie schön wäre es, wenn wir unseren Tag damit verbringen könnten, nur das zu machen worauf wir Lust haben. In diesem Fall könnte man sich sein ganzes Umfeld so zusammenstellen, wie es einem am besten passt. Man müsste nie wieder Aufgaben erledigen auf man vielleicht gar keine Lust hat. Wäre dies wirklich möglich und wir hätten immer finanziell und Ernährungstechnisch ausgesorgt, würden viele durch ständigen Stress verursachte Krankheiten gar nicht mehr entstehen. Man hätte permanent einen ziemlich hohen Entspannungszustand und könnte seinen Tag wirklich genießen, aber zu wenig Stress ist auch nicht gut, denn dann geraten wir in eine Lethargische Phase und sind vollkommen antriebslos. Den ganzen Tag sinnlos rumliegen, ist dann vielleicht auch nicht wirklich das richtige. Schafft man es aber permanent in der Eustress Phase zu bleiben, ohne dass diese in einer Lethargie oder negativen Stress endet, dann könnte man wirklich sehr viel erreichen und es würde einem noch Spaß machen.

In unserer heutigen Zeit ist Stress ein ständiger Begleiter, ob im Beruf oder auch Privat gehört Stress einfach dazu. Denn jeder von uns benötigt eine gewisse Portion von Stress damit er überhaupt leistungsfähig sein kann. Zu wenig Stress sorgt für ein ständiges hinausschieben der Aufgaben, bis es nicht mehr weiter geht. Zu viel Stress sorgt dafür, dass wir überfordert sind mit der Situation und uns scheinbar alles über den Kopf zu wachsen droht. Hält der negative Stress zu lange an kann er uns Krank machen und somit in unserem täglichen Leben beeinträchtigen. So kann der negative Stress z.B. Kopfschmerzen, Viruserkrankungen oder Bluthochdruck begünstigen, sogar bereits vorhandene Vorerkrankungen können durch beeinflusst werden. So löst Stress z.B. einen erneuten Schub aus oder verschlimmert diese Krankheiten.

Sind wir genau der der richtigen Menge an Stress ausgesetzt so blühen wir regelrecht auf, wir vollbringen Höchstleistungen und uns fällt jegliche Aufgabe sehr viel leichter. Positiver Stress beflügelt uns und treibt uns an.

In dem mittlerweile zweiten erschienen Buch von Alexander Carrow, mit dem Titel „Das Stressbuch. Ursachen, Wirkungen und Auswege“*, geht es genau um dieses Thema – Stress -, dabei erklärt er zu Beginn die Stresstypen, damit sich jeder darunter etwas vorstellen kann.  Die drei Arten des Stresses können sich unterschiedlich auf unsere physischen und psychischen Vorgänge auswirken. Besonders negativer Stress ist dafür bekannt, dass dieser bei einem längeren Anhalten, Unwohlsein und Krankheiten hervorruft. Die Körperlichen Symptome können dabei mehr als verschieden von Mensch zu Mensch ausfallen. Die einen bekommen Magenprobleme, wodurch Sie ständig auf Toilette müssen, andere können sich in stressigen Situationen nicht mehr richtig oder sogar im Falle eines Blackout gar nicht mehr Konzentrieren und somit auch kein Wissen mehr abrufen, dies regelt sich aber meist von selbst durch Entspannung. Oder wie der Name der Webseite „Hilfe-ich-schwitze“ schon sagt, kann sich negativer Stress auch negativ auf dein Schwitzen auswirken, dass wirst du sicherlich auch schon selbst gemerkt haben, wenn du in einer sehr stressigen und unangenehmen Situation bist, dann verstärkt sich dein Schwitzen um einiges. Dir läuft die Suppe nur so herunter. Zudem ständigen Schwitzen kommt dann noch permanentes Unwohlsein und der Gedanke – möglichst schnell der Situation zu entfliehen. Doch in unserer Arbeitswelt ist dies nicht immer möglich und vor allem auch nicht gewünscht. In einem dir unangenehmen Meeting kannst du nicht einfach mir nichts dir nichts heraus rennen. Dann werden dich sicherlich viele Menschen sehr komisch und irritiert anschauen. Nach so einer Aktion wirst du dich sicherlich auch erklären müssen und kein Arbeitgeber wird so etwas lange mit machen.

In vielen Arbeitsverhältnissen geht es ja in der Regel darum, dass du immer Produktiver wirst und somit immer Profitabler für dein Unternehmen, aber wenn dein Arbeitspensum überhandnimmt und du nicht mehr weißt wo dir eigentlich dein Kopf steht, dann bist du wahrscheinlich schon über die Phase des positiven Stress hinaus und erlebst vermutlich schon seit einiger Zeit eine Phase des negativen Stresses. Darunter leidet dann auch deine Arbeit, du machst immer mehr Fehler, wirst immer unzufriedener und auch dein Chef und deine Kollegen werden dann vermutlich immer unzufriedener und lassen dich das mitunter auch spüren. Jetzt wäre es gut wenn du einige Methoden an der Hand hättest, mit denen du dein Stresslevel senken kannst und deutlich entspannter wirst. Dabei ist die Prävention sehr viel effektiver, nur so kannst du dich wirklich davor schützen, einen Burnout zu erleiden. Wobei dies natürlich keine Garantie ist, aber durch geeignete Maßnahmen kannst du dich sehr gut davor schützen und lebst auch sehr viel entspannter.

Auch diese Themen bearbeitet Alexander Carrow in seinem Buch „Das Stressbuch. Ursachen, Wirkungen und Auswege“*. Dabei sollst du dich nicht auf alles verlassen was geschrieben steht, das Buch gibt dir einige Anregungen und praktische Übungen, welche dir sicherlich helfen werden. Du musst dann aber entscheiden, welche der vorgestellten Methoden dir am besten gefallen und welche du lieber wieder Streichen möchtest. Suche dir anschließend noch selbst einige Methoden, welche dir dabei helfen mit deinem Stress besser umzugehen. Durch die aktive Suche, Recherche und Ausübung von neuen Methoden, wirst du diese sehr viel besser verinnerlichen und dein nutzen ist dann auch sehr viel größer, als wenn du dir alles nur vorkauen lässt.

Ich kann dir das Buch von Alexander Carrow, „Das Stressbuch. Ursachen, Wirkungen und Auswege“* nur empfehlen, denn mir persönlich hat es sehr geholfen. Auch wenn mein persönlicher Stresslevel mitunter immer noch ziemlich hoch ist, aber solange habe ich das Buch auch noch nicht und die Übungen mache ich auch noch nicht so lange. Aber bisher hat es mir schon sehr geholfen, meinen Alltag besser zu meistern.